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Die Münchner Forscher Hermann (1826-1882), Adolph (1829-1857) und Robert Schlagintweit (1833-1885) untersuchten als eine der ersten Wissenschaftler systematisch den Himalaya und das Karakorum. Beeinflusst von Alexander von Humboldt führten sie genaueste Untersuchungen in verschiedensten Disziplinen durch, um damit ein auf empirischen Erkenntnissen beruhendes, aber der Vielfalt der Erscheinungen gerecht werdendes Bild der Welt zu gewinnen. 1854 bis 1857 führten sie im Auftrag der britischen East India Company eine Expedition in Indien und Hochasien durch. Schon vorher hatten sie mit Forschungen in den Alpen von sich reden gemacht.

Durch das Vermächtnis von Dr. Stefan Schlagintweit, Bad Wiessee, kamen über zweihundert Aquarelle, Zeichnungen, Lithografien und Publikationen der Brüder an den Deutschen Alpenverein. Ergänzt wird diese Sammlung durch biografische Dokumente der Wissenschaftler und Forschungsmanuskripte von Dr. Stefan Schlagintweit. Insbesondere die Aquarelle sind in ihrer malerischen Qualität, aber auch als Dokumentation des Himalayas vor 150 Jahren einzigartig.

Darüber hinaus befinden sich weitere Dokumente der Brüder Schlagintweit in der Sammlung des Alpenverein-Museum.Innsbruck. Dazu gehört das Manuskript Untersuchungen über die physicalische Geographie der Alpen in Beziehungen zu den Phänomen der Gletscher, zur Geologie, Meteorologie und Pflanzengeographie, in dem die Brüder ihre Alpenforschungen zusammenfassen.

Mehr dazu unter www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=439

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Das Becherhaus steht auf dem Gipfel des 3195 m hohen Becher und ist damit die
höchstgelegene Schutzhütte Südtirols. Das Haus ist eines von mehreren hundert
Gebäuden, die der Deutsche und Oesterreichische Alpenverein in seinen
Arbeitsgebieten errichtet hat.

Die Sektion Hannover des DOeAV eröffnete das Becherhaus 1894, damals noch unter
dem Namen "Kaiserin Elisabeth-Schutzhaus". Dieser Name wurde angeblich vom
Vorsitzenden der Sektion gewählt, um die Ausstellung der Bauerlaubnis zu
beschleunigen.
Im ersten Jahr nach der Eröffnung verzeichnete man auf der Hütte laut
Hüttengrundbuch des DOeAV bereits 700 Besucher. Bis 1906 verdoppelte sich die
Zahl der Bergtouristen, bereits 1897 musste die Hütte erweitert werden. 1903
und 1905 wurde die Hütte wieder ausgebaut, sogar eine Kapelle, die heute noch
zugänglich ist, fand in der Schutzhütte ihren Platz."

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Die Laternbildsammlung ist Teil der Sammlungen des Österreichischen Alpenvereins (OeAV). Mit rund 50.000 Motiven aus dem gesamten Alpenraum, aber auch aus anderen Gebirgsgruppen wie zum Beispiel dem Himalaja, aufgenommen zwischen 1898 und 1941, sind die Bilder eine Quelle mit unschätzbarem kulturhistorischem Wert.
Im Rahmen eines Pilotprojekts hat der Alpenverein Südtirol die Gruppen "Dolomiten" und "Ortlergruppe" der Laternbilder - insgesamt knapp 3800 Motive - digitalisiert und im Historischen Alpenarchiv zugänglich gemacht.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde mit der fortschreitenden Verbreitung der Fotografie eine neue Art der Abendunterhaltung immer populärer: der Lichtbildvortrag. Auch im Alpenverein erfuhren Abende mit Musik, Lesungen und Vorträge mit Schwarzweiß-Dia-Projektionen einen Boom, sie waren fixes Angebot der Sektionen und sehr beliebt.
Bereits 1898 war in der Generalversammlung des Alpenvereins diskutiert und beschlossen worden, dass dieses Vortragswesen im Alpenverein durch die Gründung einer "Laternbilder-Tauschstelle" stark gefördert werden sollte. Die so genannten Laternbilder sind nichts anderes als Dias, allerdings nicht in dem heute bekannten Format, sondern als Glasplatten mit einer Größe von 9 x 12 cm.
Die Vorgehensweise war einfach: Alle Alpenvereinsmitglieder und Sektionen konnten Bilder einschicken. Die "Aufnahme" in die Sammlung erfolgte nach Begutachtung durch eine Jury. Als geeignete Motive würden sich neben landschaftlichen Motiven auch "solche Bilder, welche einen volkskundlichen oder wissenschaftlichen Charakter besitzen" eignen - so sieht es das Verzeichnis der Laternbilder der Sammlung des D. u. Ö. Alpenvereins 1909 vor. Die ausgewählten Fotografien wurden vervielfältigt, der Urheber erhielt ein kleines Entgelt.
In der Lichtbilder-Leihstelle genauestens beschriftet und nach Gruppen (Gebirgsgruppen, Themen, fertigen Vorträgen) geordnet, warteten nun tausende "Laternbilder" auf ihre Vorführung. 1909 sind im Verzeichnis der Lichtbilder bereits an die 5.000 Titel angeführt. Je nach Thema des Vortrags konnte nun die Sektion daraus Bilder auswählen, bestellen und bekam sie 3-4 Tage vor dem Vortragstermin zugeschickt.
Neben Bergen, Hütten und Bergsteigern wurden auch in fast allen Dörfern und Städten in den jeweiligen Gebirgsgruppen Kirchen, Burgen und Schlösser, Straßenzüge oder der gesamte Ort abgebildet. Durch dieses überaus breite Spektrum und die große Anzahl der Bildmotive dokumentieren die Fotografien nicht nur die Erschließung der Alpen und die Entwicklung des Alpinismus im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sondern bilden eine umfassende Momentaufnahme der fotografierten Gebiete vor den rasanten Veränderungen, die nach dem Zweiten Weltkrieg Landschaft, Siedlungsstruktur und Menschen ergriffen.

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Die Laternbildsammlung ist Teil der Sammlungen des Österreichischen Alpenvereins (OeAV). Mit rund 50.000 Motiven aus dem gesamten Alpenraum, aber auch aus anderen Gebirgsgruppen wie zum Beispiel dem Himalaja, aufgenommen zwischen 1898 und 1941, sind die Bilder eine Quelle mit unschätzbarem kulturhistorischem Wert.
Im Rahmen eines Pilotprojekts hat der Alpenverein Südtirol die Gruppen "Dolomiten" und "Ortlergruppe" der Laternbilder - insgesamt knapp 3800 Motive - digitalisiert und im Historischen Alpenarchiv zugänglich gemacht.

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